05.11.2017 in Schule und Bildung

Antrag: Betreuungsplätze an Grundschulen in Schwelm

 

"Die offene Ganztagsschule im Primarbereich ist für Kinder und Eltern ein wichtiges Anliegen. Es wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert und für Kinder mehr Bildungsqualität und Chancengleichheit sichergestellt". (Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)
Dem gegenüber öffnet sich in Schwelm die Schere zwischen Bedarf und Angebot immer weiter.
Die SPD Schwelm stellt, um die aktuelle Not zu lindern, die Anträge auf Aufstockung der Plätze und Optimierung des Verfahrens.

 

29.06.2016 in Schule und Bildung

Gesamtkonzept Schule muss stimmen

 

  • Rückblick: Ratsbeschluss 2013
    2013 beschloss der Schwelmer Rat, dass es ab 2018 nur noch drei Schulstandorte geben solle.
    Zu diesem Zeitpunkt gab es fünf Grundschulen, davon vier zweizügige (d.h. zwei Parallelklassen pro Schule), die GS Engelbertstraße war dreizügig. Grundlage für den Beschluss war ein Gutachten des Kreises. Es erwartete durch die Bevölkerungsentwicklung der nächsten Jahre einen Rückgang der Schülerzahlen. Statt der 11 Züge im Jahr 2013 würden zukünftig nur noch neun, maximal 10 nötig sein.
    In einem ersten Schritt beschloss der Rat die Verringerung von fünf auf vier Grundschulen. Die Grundschulen Möllenkotten und Westfalendamm wurden verschmolzen zur GS Ländchenweg. Die katholische Grundschule sollte vorübergehend in das Schulgebäude in der Jahnstraße ziehen.
    Über den zweiten Schritt - der Reduzierung der Zügigkeit - konnten sich die Fraktionen des Rates nicht einigen.
  • Veränderte Tatsachen. Neuer Ansatz.
    So kam es nur zum Beschluss über die drei Standorte ab 2018.
    Die Bestimmung des „Wie“ sollte nach Beobachtung der Entwicklung der Schülerzahlen und des Wahlverhaltens der Eltern erfolgen. Die Wirklichkeit nahm einen anderen Weg als das Gutachten erwartet hatte. Im Februar 2016 zeigte der Fachbereichsleiter Schule den Trend auf. Die Zahlen bleiben stabil und damit auch die notwendige Zügigkeit für alle Schwelmer Grundschulen. 2015 hatte der Schulausschuss einen Arbeitskreis der Schwelmer Schulleitungen eingerichtet. Sie klären für sich und ihre jeweilige Schule, wie sie den heutige Anforderungen mit den Ansprüchen von Inklusion und Integration gerecht werden können. Dabei sind die Schülerinnen und Schüler der wesentliche Orientierungspunkt. Die Antworten machen Aussagen zum benötigten Raum. Dem Schulausschuss werden die notwendigen Zahlen im August vorliegen.
  • Zweiter Schritt vor dem ersten
    Bevor das passiert, lassen CDU, FDP, Grüne und SWG/BfS in einem gemeinsamen Antrag die Verwaltung drei Alternativen zu den Schulstandorten prüfen.
    a) Weiterbestehen der vier Grundschulen an ihren vier Standorten
    b) Neuer Grundschulstandort auf dem Gebiet Bahnhof Loh
    c) Die Standorte „Engelbertstraße“ oder „Hattinger Str.“ erweitern oder ertüchtigen. Dieser Satz ist nicht so einfach verständlich.
    Er erschließt sich, wenn man auf den Beschluss von 2013 zurückgeht: Beschlossen wurde drei Standorte mit der Erwartung einer Reduzierung der Schülerzahlen von ursprünglich 11 parallelen Eingangsklassen. Die Grundschule Engelbertstraße ist und bleibt dreizügig. Die Grundschule Ländchenweg ist vierzügig geplant. Bei 10 erwarteten Klassenzügen bleiben für die zwei anderen Grundschulen nur noch drei übrig.
    Das Problem: Grundschulen müssen zweizügig sein. Hinter dem Vorschlag c) steht also die Idee, dass sich die katholische Grundschule neben einer der zwei genannten ansiedelt. Nun haben sich die Schülerzahlen aber nicht verringert und werden es vorläufig auch nicht tun. Der Vorschlag a) hat die stabil gebliebenen Schülerzahlen und damit die gleiche Zügigkeit (Zahl an Parallelklassen) zur Grundlage. Vorschlag c) gründet auf der alten Überlegung der Reduzierung der Schülerzahlen und damit der möglichen Parallelklassen. Er hat seine Grundlage verloren. Der Vorschlag b) lässt offen, ob hier das Gleiche gilt (zwei Grundschulen an einem Standort), oder ob es auf einen Neubau der Nordstadtschule an einen verschobenen Ort nördlich der B7 hinausläuft. Dies ist ein durchaus interessantes Ziel, wenn zuvor die bestehenden Probleme gelöst werden, damit für annähernd gleiche Bedingungen für alle Kinder in den Schwelmer Grundschulen gesorgt ist.
    Für die SPD-Fraktion endet die Stabilisierung der Schülerzahlen jedoch nicht bei den Grundschulen im Primarbereich. Sie gilt auch für die nachfolgende Sekundarstufe I. Dieser Aspekt, verbunden mit Veränderungen in der Schülerschaft, ist leider nicht annähernd im Blick: Aktuelle Zahlen der Schwelmer Stadtverwaltung besagen, dass im Schuljahr 2015/16 insgesamt 353 Schwelmer Kinder nach der Grundschule an auswärtigen Schulen unterrichtet werden (einschließlich der Gesamtschule Haßlinghausen)
    Daher stellt die SPD-Fraktion folgenden Antrag:
  • Antrag der SPD
    An die Bürgermeisterin der Stadt Schwelm
    Frau Gabriele Grollmann
    Hauptstr. 14
    58332 Schwelm

    Schwelm 21. Juni 2016

    Betr.: Schulentwicklung

    Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
    in den vergangenen Sitzungen der Ausschüsse zu Jugendhilfe und Schule wurde zunehmend deutlich, dass der noch im Gutachten des Ennepe-Ruhr-Kreises zur Schulentwicklung aus dem Jahr 2012 erwartete Rückgang der Zahl der durch Kindertagesstätten und Schulen zu betreuenden Kinder nicht weiter geht, sondern - auch durch besondere, nicht vorauszusehende Faktoren - zum Stillstand kommt beziehungsweise sich umkehrt. Die beschlossene Einrichtung von zwei neuen Kindertagesstätten ist da nur ein Beispiel.
    Während auf Vorschulbereich und Primarstufe somit geblickt wird, bleibt die entsprechende Beachtung der darauf folgende Sekundarstufe I aus.
    Gegenwärtig soll die Schaffung eines vierten Zuges in der Realschule ausreichen. Angesichts der Gefährdung der Basisschule im dreigliedrigen Schulsystem - der Hauptschule - hatte die SPD-Fraktion 2011 das Ziel formuliert, „Den Erwerb aller Schulabschlüsse der Sekundarstufe I in Schwelm weiterhin ermöglichen“.
    CDU, FDP, BfS und SWG, die Mehrheitsfraktionen im Rat, lehnten ab. Das Ziel war nicht mehrheitsfähig. Damals erwarteten wir langfristig negative Auswirkungen auf die Realschule. Heute müssen wir sagen, auch das Gymnasium wird in Mitleidenschaft gezogen.
    Völlig verabschiedet hat sich Schwelm von der im oben erwähnten Gutachten formulierten Hoffnung, Pendlerbewegungen in der Sekundarstufe I spürbar zu reduzieren. Der Radius, den Schwelmer Kinder ziehen müssen, um Schulen zu finden, an denen Sie die angestrebten Abschlüsse machen können, wird immer länger. Die SPD-Fraktion fragt hiermit an:
    1. 1. Wie viele Schwelmer SchülerInnen der Sekundarstufe I besuchen zur Zeit Schulen in anderen Städten?
    2. 2. Wie viele Schwelmer SchülerInnen besuchen zur Zeit Hauptschulen in anderen Städten und in welchen Städten?
    3. 3. Sind die Informationen aus der Schwelmer Bürgerschaft zutreffend, dass die Gevelsberger Hauptschule – entgegen der ursprünglichen Zusage – wegen Auslastung der dortigen Kapazitäten keine weiteren Schwelmer HauptschülerInnen aufnehmen konnte/aufnehmen kann?

    Die SPD-Fraktion beantragt:
    In die weiteren Planungen und Arbeiten zu den Schulstandorten in Schwelm sind Überlegungen und Prüfungen zur Ermöglichung des Erwerbs aller Schulabschlüsse der Sekundarstufe 1 in Schwelm einzubeziehen.

 

 

26.10.2014 in Schule und Bildung

Schwelmer Förderschüler gut aufgenommen

 

Gut getroffen mit ihrer neuen Schule haben es die Schülerinnen und Schüler, die nach Schließung der Pestalozzischule mit Beginn des neuen Schuljahres an die Hasencleverschule in Gevelsberg wechselten. Davon konnte sich die Schwelmer SPD-Fraktion überzeugen, als sie nun die Gevelsberger Förderschule besuchte. Gerd Philipp (Fraktionsvorsitzender) und Dr. Sascha Mayer (Fraktionsgeschäftsführer) ließen sich gemeinsam mit dem Fachbereichsleiter für Bildung, Jugend und Soziales der Stadt Gevelsberg, Michael Pfleging, von der Schulleiterin Ulrike Tewes-Dominicus die Hasencleverschule zeigen und sprachen über die Situation der "Neuen" aus Schwelm.

Hintergrund ihres Gespräches war die Schließung der Städtischen Förderschule in Schwelm zum Ende des letzten Schuljahres. Es ging um einen ersten Austausch darüber, wie die Schülerinnen und Schüler, die bisher die Pestalozzischule besucht hatten, in Gevelsberg zurechtkommen.

 

13.08.2014 in Schule und Bildung

Stadtelternrat (STER)

 

Betr.: Beratende Mitglieder für den Schulausschuss

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die SPD-Fraktion schlägt vor, den Schulpflegschaften der Schwelmer Schulen in städtischer Trägerschaft eine Mitwirkung gemäß §72 des Schulgesetzes NRW zu ermöglichen.

 

28.04.2014 in Schule und Bildung

Stellungnahme: Grundschulen

 

Gemeinsam die neue Schule vorbereiten.

Gewachsene Kompetenzen einbeziehen.

Der Rat war am 10.04. den rechtlichen Bedenken gefolgt und hatte das Bürgerbegehren gegen die Zusammenführung der zwei Grundschulen „Westfalendamm“ und „Möllenkotten“ für unzulässig erklärt. Einen Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz gegen den Beschluss hat das Verwaltungsgericht Arnsberg am 25. April abgelehnt.

Die Baumaßnahmen für die neue Grundschule Ländchenweg - unterbrochen bis zum Gerichtsentscheid - können jetzt weitergehen. 

Nun gilt es aber, den Blick auf das Wesentliche zu lenken, und das ist der Unterricht. Die Stadt ist nur verantwortlich für das Bauwerk, innen und außen. Den Unterricht, die Konzeption, das Wesentliche bestimmt die Schule. 

 

03.12.2013 in Schule und Bildung

Ratssitzung am 28. November 2013

 

Tagesordnungspunkt: Förderschule

 

Tagesordnungspunkt: Schulentwicklung Grundschulen

Bei diesem Tagesordnungspunkt hatten sich sechs Fraktionen des Rates auf eine gemeinsame Rede geeinigt. Gehalten wurde die Rede vom Vorsitzenden des Schulausschusses, Gerd Philipp


Tagesordnungspunkt: Hauptschule

 

09.10.2013 in Schule und Bildung

Eltern setzen deutliches Signal: Gesamte Schulentwicklung kritisch im Blick

 

Fakten aus dem Schulausschuss vom 08. Oktober 2013 aktuell vorab im Telegrammstil:

+ Beschlossen: Zusammenführung der GS Möllenkotten und Westfalendamm im Ländchenweg 8 (bisher Förderschule)

+ Schulausschuss beschließt die Schließung der Pestalozzischule zum Ende des Schuljahres 2013/14. Schüler/innen gehen zur Hasenclever-Schule

+ Beschlossen: Die Gustav-Heinemann-Hauptschule wird zum Ende des Schuljahres 2013/14 auslaufend geschlossen.

+ Eltern äußern in der Folge den Wunsch nach einer Sekundarschule in Schwelm. Einbahnstraßenfraktionen sind schweigsam wie nie.

 

Gesamte Themenseite unter Unsere Politik / Schule.....

 

02.06.2013 in Schule und Bildung

Schulausschuss am 28. Mai - Förderschule, Hauptschule, Grundschulen

 

Der Umbau der Schullandschaft geht weiter - geplant oder ungeplant. Ein geplanter muss alle notwendigen Schritte bereits heute bedenken. Das geht, wenn wir dabei alle Kinder als die Betroffenen im Auge behalten. Thema Förderschule Mit der jahrgangsweisen Auflösung der Pestalozzischule zum Schuljahr 2013/14 verschwindet die erste Schule der traditionellen Gliederigkeit in Schwelm. Dieser Schritt war unvermeidbar. Ein gemeinsamer Antrag von SPD Schwelm und SPD Gevelsberg von Dezember 2012 hat den Stein ins Rollen gebracht, um trotz aller Veränderungen zu sichern, dass die Hasencleverschule in Gevelsberg als Förderschule für den EN-Südkreis bestehen und erreichbar bleibt. Dass ein solcher Beschluss, unsere Kinder aus Schwelm in die Nachbarstadt zu schicken, nicht einfach ist, zeigt die Diskussion im Schulausschuss. Ohne begleitende und weitergehende Überlegungen wird er nicht angemessen möglich sein. Für manche Kinder wird der deutlich längere Weg zur Schule zum Problem. Das machte Frau Borchers, Leiterin der Pestalozzischule nachdrücklich klar. Der Ausschuss wird darüber im Juli sprechen.

 

30.03.2013 in Schule und Bildung

Votieren für Sekundarschule: Der Elternbrief der SPD

 

Elternbrief der SPD Schwelm zur Schulbefragung - hier zum Download!

Jetzt zeigt sich: Elternbrief war mehr als berechtigt. Eltern blicken auf Zukunft der Schulen.

 

24.03.2013 in Schule und Bildung

Für die Zukunft der Kinder - nicht für die Partei

 

"Uns ging es bei der Versendung unserer Information an die Eltern der Kinder der Grundschulklassen 1 bis 3 ausschließlich darum deutlich zu machen, in welchen Kontext der von der Stadt Schwelm an den gleichen Adressatenkreis gerichtete Fragebogen zu stellen ist", so äußert sich der Vorsitzende des Schwelmer SPD-Ortsvereins, Frank Grunewald. "Wir haben nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt".

Wie bekannt, hatte die SPD Schwelm sich nicht gegen die Mehrheit im Rat aus CDU, FDP, BfS und SWG mit ihrem Antrag durchsetzen können, den Schwelmer Schülern durch Einführung einer Sekundarschule alle Schulabschlüsse in Schwelm weiterhin zu ermöglichen.

"Warum die Rats-Mehrheit den von der CDU auf Landesebene mitgetragenen Schulkompromiss für Schwelm nicht umsetzen will, bleibt für mich ein Rätsel", so Grunewald weiter. Befürworter eines längeren gemeinsamen Lernens, SPD und Grüne, hatten sich in einer Arbeitsgruppe noch nicht einmal damit durchsetzen können, dass Eltern mit der Befragung durch die Stadt hinreichend informiert werden sollten, welche Konsequenzen die Elternantworten auf die Schullandschaft Schwelms haben könnten. So wurde ein Fragebogen an die Eltern gerichtet, der die eigentlichen Probleme mit keinem Wort erwähnte. "Heute zeigt sich, dass wir richtig lagen: nicht alle noch bestehenden Schultypen, nach denen im Fragebogen der Stadt gefragt worden ist, werden nach aktuellem Stand ab dem kommenden Schuljahr neue Schüler aufnehmen können; die Hauptschule wird auslaufen".

Als dies im SPD-Ortsverein bekannt wurde, entschloss sich der Vorstand, die betroffenen Eltern über die Schulsituation, wie sie sich bei sinkenden Anmeldungen für die Hauptschule bereits abzeichnete, zu informieren und aufzuklären.

"Wir haben nach dem Meldegesetz zu diesem Zweck einen Antrag bei der Stadt Schwelm gestellt und die Daten als Gruppenauskunft erhalten. Wir haben sie ausschließlich zum beantragten Zweck eingesetzt und hiernach ordnungsgemäß vernichtet", so Grunewald.
"Auch wenn die Kommunalaufsicht nun, wie zu hören ist, zu einer anderen Auffassung als die Stadt kommt, müssen wir den Vorwurf, die SPD Schwelm habe die Datenschutzrechte von hunderten Schwelmer Bürgerinnen und Bürgern verletzt, aufs Schärfste zurückweisen."

 

Fakten-Telegramm

Nächste Termine

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26.04.2018, 17:00 Uhr
Finanzausschuss
Rathaus, Hauptstr.14
Die Sitzung leitet Thorsten Kirschner (SPD) 

30.04.2018, 18:00 Uhr - 19:00 Uhr
Bürgersprechstunde
Hauptstraße 6a
Bürgersprechstunde mit Peter Schier, Mitglied des Rates der Stadt Schwelm für den Wahlbezirk 15

02.05.2018, 18:30 Uhr - 20:00 Uhr
Juso-Treffen
Schwelm, Altmarkt 2, Atelier.Sieben
Die Jusos treffen sich am 02.05.2018, 18:30 Uhr, im Atelier.Sieben (Altmarkt 2) und gekocht wird auch wieder. Dazu …

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