Offener Brief von Hannelore Elze, stellv. Vorsitzende der SPD Schwelm, zu Rene Röspels Bundestagskandidatur 2025

Veröffentlicht am 19.06.2024 in Allgemein

Sehr geehrte Damen und Herren,

der heutige Artikel im Lokalteil mit der Überschrift „René Röspel will erneut in den Bundestag“ hat mir wirklich die Zornesröte ins Gesicht getrieben, weil einige dort getätigten Aussagen schlicht und ergreifend falsch sind.

Es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen meine Sicht der Dinge, als jemand, der sich besonders für die Belange der Schwelmer SPD verantwortlich fühlt, darzulegen und einige Aussage zu korrigieren.

René Röspel erhebt den Vorwurf, die SPD würde zu wenig sichtbar sein. Er bezieht das wohl in erster Linie auf die Hagener SPD. Aber ein wenig davon bleibt sicher auch an uns Schwelmern hängen. Das finde ich extrem schade und ärgerlich. Es macht mich auch traurig, warum ein angesehener Ex-Bundestagsabgeordneter, der 23 Jahre im Bundestag engagiert gearbeitet hat, jetzt so einen Rundumschlag macht. Ich betone, ich schätze ihn!

Selbstverständlich werde ich mich nicht zur Hagener SPD äußern. Darüber kann ich mir gar kein Urteil erlauben.

Ihn treibe die mangelnde Präsenz der drei Ampel-Abgeordneten in ihrem Wahlkreis um. Auch hier werde ich mich weder zu dem Abgeordneten der Grünen, noch zu dem der FDP äußern. Das ist Angelegenheit der jeweiligen Parteien. Warum sich René Röspel darüber „einen Kopp“ macht ist mir unverständlich. Für unseren SPD-Abgeordneten Timo Schisanowski kann ich nur sagen, er ist sehr häufig bei uns in Schwelm. Sei es zuletzt als Unterstützer beim Europa Wahlkampf am Stand oder als Referent bei unserem Themenabend „Bürgergeld“ oder bei der Bürger offenen Arbeitsgemeinschaft 60 plus. Er kann immer angerufen werden und er kümmert sich. Für alles sofort eine Lösung zu haben, wie René meint, ist in unserer komplexen Welt übrigens eine Illusion. Timo Schisanowski zu unterstellen, er wäre hier in Schwelm nicht präsent, stimmt also schlicht und ergreifend überhaupt nicht.

René Röspel bemängelt laut dem o. g. Artikel außerdem den kaum vorhandenen demokratischen Austausch mit den Bürgern und untereinander. Das ist ja nun totaler Quatsch. Jedenfalls behaupte ich das für Schwelm. Z.B. bietet unsere Ratsfraktion jeden Montag (Ferienzeit ausgenommen) eine Sprechstunde für Schwelmerinnen und Schwelmer an. Unsere Landtagsabgeordnete bietet Bürgersprechstunden an und Timo Schisanowski tut das ebenfalls. Unsere wiederbelebte Arbeitsgemeinschaft 60 plus trifft sich - offen für alle - einmal im Quartal. Und es kommen auch Menschen, die nicht Mitglied der SPD sind. Bei unserem vorletzten Treffen in diesem Jahr hat übrigens Timo Schisanowski Rede und Antwort gestanden. Es gab eine intensive Pro und Contra Debatte zum Thema Krieg in der Ukraine, übrigens ohne, dass es gegenseitige Verletzungen gab. Es fand somit ein intensiver demokratischer Austausch statt. Unsere drei Themenabende (Energiewende in Mehrfamilienhäusern, Bürgergeld, Schwelm ist bunt) waren gerade auch von Schwelmerinnen und Schwelmern gut besucht. Wir bieten diese Themenabende an, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und uns auszutauschen. Ich persönlich bin sehr froh, dass diese gut angenommen werden. Ich habe vor Beginn der Veranstaltungen immer Sorge, dass niemand kommt. Das war bislang zum Glück nicht der Fall. Kein Mensch (ich schon gar nicht) konzentriert sich allein auf eine Präsenz in den sogenannten Sozialen Medien auch wenn Herr Schisanowski natürlich dort präsent ist.

Noch ein weiterer Gedanke: Wenn ich der Ansicht bin, es passiert zu wenig vor Ort, dann versuche ich das zu ändern. Das ist zumindest mein bevorzugtes Vorgehen. Ich rede dann auch zeitnah mit Entscheidern vor Ort. Bei aller Liebe und Wertschätzung für René Röspel: Das hätte er auch in den letzten vier Jahren in Hagen versuchen können! Jetzt öffentlich um sich zu treten, finde ich nicht zielführend, insbesondere, wenn es gilt, etwas zu verändern.

Wir Schwelmer haben übrigens in einer Mitgliederversammlung zu der alle eingeladen waren, unser einstimmiges Votum für Herrn Schisanowski abgegeben.

 

Herzliche Grüße

Ihre

Hannelore Elze

 

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