Sch(w)elmerei die Dritte

Veröffentlicht am 20.08.2009 in Allgemein

Gastkommentar

Hab' keinen Bock mehr auf Erlkönig und Hunde.... na, Sie wissen schon. Verabschieden wir dieses Kapitel mit ein paar netten Zeilen und dann Schluss damit:

Wer schleicht noch so spät durch die dunkle Nacht?
Die Bordsteine lange schon hochgeklappt,
hält kleine Fähnchen fest in der Hand,
BM anonym, doch man hat ihn erkannt.

Also, weg vom Erlkönig. Und jetzt?
Möchte noch einen König.
Sind doch schon so viele: Erlkönig, Hopfenkönig, Sonnenkönig, Pannenkönig!
Will aber noch einen, bitte.
Gedanken sind frei, gleiten, gleiten und suchen König. Bingo. Froschkönig!
Bürgermeister und Froschkönig? Geküsster Frosch wird Prinz. Und wir haben geküsst, bei zwei Bürgermeisterwahlen immer denselben Frosch geküsst, und doch keinen Prinzen erhalten.
Stimmt nicht, stimmt nicht!
Nein, Karnevalsprinz zählt nicht. Das ist wie Pils alkoholfrei. Und am Aschermittwoch sowieso alles vorbei. Nein, Schwelm wollte mehr als einen Karnevalsprinzen, hat auch mehr verdient.
Haben aber erst zwei Mal geküsst.
Sie meinen, alle guten Dinge sind drei? Sagt man, aber nirgendwo steht geschrieben, dass auch schlechte Dinge drei sein müssen.
Freie Gedanken arbeiten ununterbrochen weiter in Sachen König, bieten zusätzlich das Königlich Bayerische Amtsgericht an. Aber das machen sie nur, damit noch einmal an die Urteile Schulstraße, Eisenwerk und Schweinemästerei erinnert werden kann. Freie Gedanken können ganz schön fies sein.

Schluss mit Königen und königlich. Fairerweise sollte man auch einmal Positives berichten, beispielsweise darauf hinweisen, dass der BM im Grunde seines Herzens ausgesprochen strebsam ist. Hat im Jahre 2004 in einem Interview erklärt, dass er für 2009 einen ausgeglichenen Haushalt anstrebe. Strebt also seit Jahren, strebt und strebt und immer vergeblich. Das kann doch auf Dauer nicht gesund sein. Nicht mehr streben müssen, das wäre es! Sind wir nicht verpflichtet, ihm dabei zu helfen, so gesundheitlich gesehen? Jeden Tag eine gute Tat. Am 30.08.2009 ganz einfach... na, Sie wissen schon. Und alles wird gut.
Also mit dem ausgeglichenen Haushalt, das war wohl nichts. Sieht finanziell ganz, ganz schlimm aus und die Ausrede 'Wirtschaftskrise' greift nicht, die rote Karte gab es schon vorher.
Erinnere mich in diesem Zusammenhang an Martfeld und diese Sache mit dem Ordnungsamt, da hat man doch gedacht, es sei besser geworden, so finanziell gesehen. Eine Stadt, die ihr zustehende Gelder nicht kassiert, der muss es doch eigentlich gut gehen, hat man so gedacht. Angeschmiert - Frosch zwei Mal geküsst, kein Prinz, und Karnevalsprinz zählt nicht.

Dieser Absatz ohne Ironie, aber mit viel Zorn:
Betrifft ca. 5.000 Euro aus der Dr. Walter- und Hildegard-Prestel-Stiftung. Von Gevelsberg und Ennepetal abgerufen und für Notleidende verwendet, von Schwelm nicht beantragt und verfallen. Desinteresse! Und das im Zusammenhang mit Menschen, die Hilfe benötigen. Es ist Schaden entstanden, und für derartige Schäden sollte eigentlich jemand haften, so menschlich und nicht juristisch gesehen.

Geht mir irgendetwas mit Fisch und Kopf durch denselben. Hat mit Geruch zu tun. Vielleicht ist es mir bis zur nächsten Sch(w)elmerei eingefallen.

Ihr Konrad Kieselschieber

 
 

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