Parteiübergreifender Appell für Erhalt der ICE-Strecke

Veröffentlicht am 05.03.2011 in Verkehr
 

Ab Anfang April fahren keine ICE mehr von Hagen nach Berlin. Verantwortlich dafür seien Baustellen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, teilt die Deutsche Bahn mit. 14 Bundestagsabgeordnete aus Südwestfalen und dem Bergischen Land haben das Unternehmen Bahn und das Bundesverkehrsministerium jetzt zu einer kundenfreundlichen Vorgehensweise aufgefordert.

Auf Initiative des Hagener SPD-Abgeordneten René Röspel wandten sich seine Kolleginnen und Kollegen von SPD, CDU und Bündnis90/Grüne an Bahnchef Grube und Verkehrsminister Ramsauer. „Mit diesem Appell über die Fraktionsgrenzen hinweg wollen wir die Verantwortlichen zu einer klaren und zeitnahen Positionierung zugunsten eines zukunftsfähigen Schienenpersonenverkehrs in unserer Region bringen“ erklärte René Röspel.

Bis auf wenige Tagesrandverbindungen wird der südliche Zweig der zweigeteilten Direktverbindung vom Rheinland nach Berlin und zurück „abgekoppelt“, während der nördliche Zweig durchs Ruhrgebiet weiter nach Plan fährt. Für Reisende aus Hagen, Wuppertal und Solingen verlängert sich die Fahrtzeit durch das notwendige Umsteigen erheblich.

Kritiker der Bahn warnten davor, dass es sich bei der vorübergehenden Angebotseinschränkung möglicherweise um einen Testlauf handeln könnte, um die so genannte Wupperstrecke dauerhaft vom ICE-Netz zu trennen. „Wir fordern die Bahn auf, die Einschränkungen während der Bauarbeiten auf das Notwendigste zu beschränken und nach Abschluss der Streckensanierung wieder das volle Angebot auf der Strecke Köln- Wuppertal-Hagen-Berlin bereitzuhalten“ erläuterte Röspel.

Neben René Röspel haben auch die Abgeordneten Willi Brase, Petra Crone, Dagmar Freitag, Jürgen Hardt, Dr. Matthias Heider, Peter Hintze, Christel Humme, Volkmar Klein, Franz Müntefering, Dr. Hermann Ott, Dr. Patrick Sensburg, Johannes Vogel und Manfred Zöllmer die Briefe an Verkehrsminister Ramsauer und Bahn-Vorstandschef Grube unterzeichnet.

 

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